Das erste Mal ist JETZT: Jetzt empfehle ich, eine PETITION zu unterzeichnen. Dabei geht es um unsere Kläranlagen. Verschiedene Arzneimittelrückstände (Pharmaindustrie) und chemische Rückstände (Chemieindustrie) können in unseren Kläranlagen derzeit technisch nicht herausgefiltert werden.
Der beste Weg wäre, Stoffe wie beispielsweise Diclofenac oder Voltaren Schmerzgel nicht mehr zu verwenden. Wenn Sie aber in den Handel gebracht werden und die Kläranlagen so überfordern, dass europaweit nun die größeren Kläranlagen mit einer 4. Reinigungsstufe nachgerüstet werden müssen, dann kann dies der Abwassergebührenzahler finanzieren. Den treffen dann etwa 45 bis 100 € zusätzlich pro Bürger und Jahr.
Die geltende Kommunalabwasserrichtlinie geht den neuen und unterstützenswerten Weg, hier die Chemie- und die Pharmaindustrie über eine Abgabe mit zu belasten. Das nennt sich Herstellerverantwortung. Diese stellt geltendes EU-Recht dar und wird nun massiv torpediert – und womöglich am 3. Dezember 2025 in Brüssel verwässert.
Ich halte es daher mit Blick auf die Kommunen und die Bürger für wichtig die folgende Petition der Europaabgeordneten Jutta Paulus – umweltpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament – zu unterzeichnen. Es geht mir um Gewässerschutz, nicht um Parteipolitik.
Hier gehts zur Petition: Wasser für alle statt Profite für Wenige!

